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++++ Literarisches (Franzens-)Bad in Hof  ++++

Drei ganz unterschiedliche Autoren sind im Rahmen des Festivals Literarisches Franzensbad am 21. Oktober in Hof zu erleben: die Lyrikerin Alena Vavrová aus Franzensbad, der Dichter und Publizist Milan Hrabal aus Varnsdorf und Beate Franck, Journalistin und Buchautorin aus Hof. In einer deutsch-tschechischen Lesung werden die drei aus ihren Werken vortragen. Beate Franck wird dabei einen humorvollen Blick auf das Leben in Tschechien werfen. Außerdem gibt es eine dreifache Buchtaufe, ein tschechischer Brauch, um neu eröffentlichten Werken gute Wünsche mit auf den Weg zu geben. Die Veranstaltung ist zweisprachig. Sie beginnt um 19.30 Uhr in der Freiheitshalle Hof, Konferenzraum drei. Der Eintritt ist frei.
Ein Flyer mit ausführlichen Informationen ist  
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++++ Goldene Stimme aus Prag ist verstummt  ++++

Karel Gott ist tot. Der König der Populär-Musik in Tschechien starb am 1. Oktober kurz vor Mitternacht im Kreise seiner Familie. Gott hatte erst vor kurzem öffentlich gemacht, dass er an akuter Leukämie leide. Der charismatische Tenor erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein Lebenswerk. In den 50 Jahren seiner Karriere gewann er 42 Mal die "Goldene Nachtigall" für den beliebtesten Sänger des Landes. Auch in Deutschland erfreute sich Gott einer großen Fangemeinde. Karel Gott, der in Pilsen geboren ist, feierte am 14. Juli seinen 80. Geburtstag. Bereits Monate davor hatte sich sein Gesundheitszustand verschlechtert.
Ein Porträt von Karel Gott ist  
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++++ Spinnen sie wirklich, die Tschechen?  ++++

In Tschechien läuft das Leben in mancher Beziehung ganz anders als in Deutschland. Warum tragen zum Beispiel tschechische Männer bevorzugt Tarnhosen und Lederhut? Warum kann man in Kneipen Ertrunkene essen? Warum ist Tschechisch dem Fränkischen ganz ähnlich? Beate Franck, Hofer Journalistin und Autorin, hat darauf eine Antwort. Seit fast zwei Jahren beobachtet sie in Pilsen den tschechischen Alltag aus nächster Nähe. Unter dem Motto „Die spinnen, die Tschechen!??“ berichtet sie in einen vergnüglichen Streifzug von Merkwürdigkeiten und Besonderheiten im Nachbarland. Die Lesung mit Fotoillustrationen findet am Donnerstag,19.Oktober, um 19 Uhr in der Stadtbücherei Hof statt.
Das Plakat ist 
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++++ Deutsch-Tschechischer Freundschaftstag in Hof  ++++

Gemeinsam mit der Partnerstadt Eger und der befreundeten Stadt Asch findet am 21. Mai 2017 der erste deutsch-tschechische Freundschaftstag in Hof statt. Ziel ist es, unter den Organisatoren grenzüberschreitende Netzwerke zu knüpfen und zu stärken, die Region Hof und Westböhmen touristisch stärker miteinander zu verbinden und den Austausch zwischen der Bevölkerung beider Länder zu intensivieren. Ein vielschichtiges Angebot in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit verspricht tschechischen und deutschen Familien einen erlebnisreichen Tag in Hof. Zwischen 11 und 18 Uhr kann man in der Innenstadt historischen Handwerkern, Handarbeit und Kunsthandwerk mit beispielsweise Töpfern, Zinngießen, Kerzenziehen, Papierschöpfen und Festschrift-Druck, Spinnen, Klöppeln usw. zusehen. Neben Platzkonzerten mit deutschen und tschechischen Musikanten, stehen auch vielfältige Stadtführungen auf dem Programm wie beispielsweise deutsch-tschechische Stadtrundgänge, Kirchenführungen zum Kunsthandwerk im Kirchenbau, kurzweilige Museumsspaziergänge für Familien und eine Führung durch die Freiheitshalle Hof. Das ausführliche Programm ist hier.

++++ Eigenwerbung: Koucure stavej - Kater erscheine! ++++

Ahoj Nachbarn ist ein Verein von Osteuropa-Liebhabern, die gerne gemeinsam in München Film-, Literatur- oder Kunstabende besuchen. Aktuell findet sich auf der Website ein Interview mit mir. Darin heißt es: "Die Journalistin und Autorin Beate Franck hat ihre Liebe zu Tschechien zum Beruf gemacht. Egal ob sie Busfahrten in die abgelegendsten Winkel des deutsch-tschechischen Grenzgebietes organisiert, Bücher und Artikel über Böhmen verfasst oder als „Schutzengel“ das Pilsener Kulturleben „bewacht“. Im Interview erzählt sie von ihrer Arbeit im deutsch-tschechischen Kulturaustausch zwischen Vorurteilen und Völkerverständigung, verschwundenen Orten und virtuellen Katern." Hier weiterlesen! (Foto: Beate Franck)

 

++++ Die Rückkehr der Gläubigen nach Luková ++++

8.000 Besucher aus aller Welt hat bereits die künstlerische Installation in dem verfallenen katholischen Gotteshaus von Luková im Pilsener Umland angezogen. Jakub Hadrava, Student an der Fakultät für Kunst und Design der Westböhmischen Universität Pilsen, ließ dorthin 32 "Gläubige" zurückkehren. Seine Mitstudentinnen ließen dafür mit Gips durchtränkte Leinen- und Spitzenstoffe auf sich trocknen. Die Figuren kauern, stehen und sitzen in den unterschiedlichsten Haltungen in der St. Georgskirche in dem fast menschenleeren Ort in der Nähe von Manětin. Die einzigartige Atmosphäre schockiert und fasziniert gleichermaßen. Sie trägt auch zur Rettung des Bauwerks aus dem 12. Jahrhundert bei. Das tschechische Kulturministerium will das Dach über dem Altarraum instandsetzen lassen. Spenden von Touristen erbrachten heuer dafür in nur zwei Monaten 30.000 Kronen. Kontaktadresse für eine Besichtigung der Kirche hier.           (Text und Foto: Beate Franck)

 

++++ Glücksspiel sprudelnde Quelle für Pomezi  ++++

Die Gemeinde Pomezi nad Ohři, auf tschechischem Boden gleich hinter dem ehemaligen Grenzübergang Schirnding, gehört zu den größten Profiteuren aus dem Geschäft mit dem Glücksspiel im Nachbarland. Nach einer Untersuchung der Universität Brünn belegt der kleine Ort im Kreis Cheb in den „Top Ten“  des  Glückspiels den dritten Platz. Im Jahr 2014 nahm Pomezi 13.321.836 Kronen an Steuerabgaben der Betreiber von Casinos, Spielhallen und –automaten ein, das sind umgerechnet 493.401 Euro. Bei 224 Einwohnern sind das pro Kopf 59.472 Kronen oder 2203 Euro. Für tschechische Gemeinden, die Glückspiel erlauben, ist dies eine sprudelnde Quelle. 63 Prozent der Steuereinnahmen dürfen sie ab 2016 behalten, der Rest geht an den Staat. Angeführt werden die „Top Ten“ des Glückspiels laut der Untersuchung von Chvalovice (6060 Euro/EW) im Kreis Znojmo und Česká Kubice (3094 Euro/EW) im Kreis Domažlice. (Quelle: Lidové Noviny)

++++ Abschied von Pilsen 2015 Auf ein Neues in 2016! ++++

Weit mehr als eine Million Gäste haben nach Angaben der Gesellschaft Pilsen 2015 in diesem Jahr die Veranstaltungen in der westböhmischen Europäischen Kulturhauptstadt besucht. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 30 Prozent, die der Tagestouristen sogar um das Vierfache. Mit einem Weltrekord-Versuch hat sich die Kulturhauptstadt im Dezember verabschiedet: Zum längsten Fotoalbum wurden Fotos aus allen Veranstaltungen aneinandergereiht. Endgültig Schluss ist damit nicht. Im neuen Jahr 2016 werden einige erfolgreiche Aktivitäten weitergeführt. Unter ihnen sind der von Freiwilligen gebildete Klub der Schutzengel sowie das Projekt „Verborgene Stadt“ mit den beliebten Nachbarschaftsspaziergängen. Die Kreativzone DEPO2015 soll mit ihrer offenen Werkstatt Makerspace und als außergewöhnliches Ausstellungsgelände erhalten bleiben. Das Pilsner Familienalbum wird dort bis zum 31. Januar zu sehen sein. Bis Ende des kommenden Jahres werden auf dem Innenhof die riesigen Metallskulpturen von Čestmír Suška installiert bleiben. Neu werden die Besucher des Depots ab Februar eine Ausstellung unter dem Titel „Ins Kino“ sehen können.                                  (Quelle und Foto: Medienstelle Pilsen2015)

 

++++ Pickerlfreie Zone auf Autobahn bei Cheb  ++++

Der Autobahnabschnitt zwischen Cheb-sever (Eger-Nord, Ausfahrt Nr. 169) und Jesenice (Ausfahrt Nr.162) kann ab 1. Januar 2016 ohne tschechische Autobahnvignette befahren werden. Ab Jesenice in Richtung Karlsbad ist aber weiterhin eine Vignette erforderlich. Die Preise für Pkw-Vignetten bleiben gleich: 310 CZK für die Zehntagesvignette, 440 CZK für die Monatsvignette und 1500 CZK für die Jahresvignette. Die „Pickerl“ sind an tschechischen Tankstellen und in den Post-Filialen erhältlich.  (Quelle: Euregio Egrensis)


++++ Endlich Bahn frei zwischen Selb und Aš ++++

150 Jahre nach dem Bau der Bahnstrecke Hof-Cheb (Eger) und rund 70 Jahre nach Einstellung des Personennahverkehrs ist die Bahnlinie Selb-Aš (Asch) wiedereröffnet worden. Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember nutzten Hunderte von Fahrgästen aus Tschechien und Oberfranken die Gelegenheit, die neue Verbindung zum Sonderpreis von einem Euro zu testen. Neu gebaut wurde eine sieben Kilometer lange Gleisstrecke zwischen Selb-Plößberg und Aš. Alle zwei Stunden verkehren nun zwischen 5 Uhr morgens und 19 Uhr abends Triebwagen der Oberpfalzbahn zwischen Hof und Cheb. Dort hat man zeitnahe Anschlüsse in Richtung Pilsen/Prag und Karlovy Vary (Karlsbad). Fahrgäste können auf der Strecke günstige Sonder- und Tagestickets nutzen.

(Text und Foto: Beate Franck)

++++ Krásná ist Gemeinde des Jahres ++++

Krásná/Schönbach bei Asch ist tschechische Gemeinde des Jahres. Auf den Plätzen zwei und drei des Wettbewerbs landeten Vysočina in Ostböhmen und Černotín/Czernotin in Mähren. Krásná mit rund 500 Einwohnern war im Finale gegen zwölf weitere Gemeinden angetreten, die jeweils die Kreisausscheidung gewonnen hatten. An der 21. Ausgabe des Wettbewerbs hatten heuer 210 Gemeinden teilgenommen. (Quelle: Radio Prag)


++++ Ins Krankenhaus nach Deutschland ++++

Aš/Asch will seinen Einwohnern eine Gesundheitsversorgung durch das Krankenhaus im benachbarten Selb ermöglichen. Das größte Problem liege jedoch in der Erstattung der höheren Kosten durch die tschechischen Krankenkassen, sagte der Bürgermeister von Aš, Dalibor Blažek. Dies soll in Gesprächen mit deutschen Krankenkassen gelöst werden. In Aš und Umgebung fehlen vor allem fehlen Gynäkologen und Diabetologen. Die nächsten Behandlungsmöglichkeiten bestehen 50 Kilometer weiter in Mariánské Lázně/Marienbad. Selb in Oberfranken liegt hingegen nur zehn Kilometer entfernt.  (Quelle: Radio Prag)


++++ Besucheransturm auf Kulturhauptstadt ++++

600.000 Besucher hat die Kulturhauptstadt Pilsen bei ihren Veranstaltungen alleine im ersten Halbjahr gezählt. Mit dem Angebot waren sie sehr zufrieden: Ein Großteil bewertete bei einer Befragung die Qualität der 255 Veranstaltungen mit den Noten eins und zwei. 30.000 Personen lockte die erst im April eröffnete Kreativzone DEPO2015 an, von der 94 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Pilsen sie auch in Zukunft benötigt. Und die von Adolf Loos entworfenen Interieurs, die ebenfalls im April neu eröffnet wurden, haben bereits 3.700 Interessenten durchlaufen. Der Besucherandrang schlug sich auch bei den Hotels nieder: 120.000 Touristen kamen im ersten Halbjahr nach Pilsen, die mindestens einmal übernachteten. Die Zahl der Übernachtungen stieg damit um 34 Prozent.

(Quelle: Medienstelle Pilsen2015)


++++ Tschechischer Abschnitt der Bahnlinie Asch-Selb fertig ++++

Die Renovierung des tschechischen Abschnitts der Eisenbahnstrecke zwischen Aš/Asch und Selb ist fertig. Laut Angaben der Verwaltung der Eisenbahnstrecke belaufen sich die Kosten auf 78 Millionen Kronen (2,85 Millionen Euro). An der Teilstrecke zwischen der Staatsgrenze und Selb wird noch gearbeitet. Bayern plant, bis zu 10 Millionen Euro in den Bau zu investieren. Die Lokalbahn soll noch im Dezember dieses Jahres in Betrieb gehen. Es sollen dort täglich jeweils neun Züge in jeder Richtung zwischen Cheb/Eger und Hof verkehren. Die Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung wurde in einer Erklärung beschlossen, die von Vertretern des tschechischen und des bayerischen Verkehrsministeriums im April 2012 unterzeichnet wurde. Der ungefähr sieben Kilometer lange Abschnitt ist Teil der früheren Hauptstrecke Cheb/Eger – Hof. Der Verkehr wurde dort 1995 eingestellt.  (Quelle: Radio Prag)


++++ Tisch als Symbol für verschwundenes Dorf ++++

Ein massiver Eichenholztisch steht in einer Landschaft, die sich die Natur zurück erobert hat. Er steht auf den Steinplatten, die als einzige noch Zeugnis von der Küchenboden eines Hauses geben, das nicht mehr existiert. Výškovice, zwischen Chodová Planá und Kloster Tepl gelegen, wurde wie so viele Dörfer im deutsch-tschechischen Grenzgebiet 1974 zerstört. Übrig blieben ein einziger Hof, der heute ein Ferienhaus ist, und eine verfallene Kapelle.  Der Tisch – eine Land-Art-Installation – ist ein Versuch, das verschwundene Dorf wiederzubeleben. Als Symbol des Zusammenkommens und des Dialogs soll er Nachfahren der ehemaligen Bewohner ebenso wie zufällig vorbeikommende Wanderer wie ein Magnet anziehen. Das ist der Wunsch der tschechischen Landschaftsarchitekten Eva Wagnerová und Vit Rýbar, die mit ihrer Idee einen internationalen Wettbewerb gewannen. Und selbstverständlich kann der Tisch auch als Tisch benutzt werden: Bei der Vernissage der Land-Art-Installation im Mai wurde er mit Brot, Kuchen, Sekt und Kaffee eingeweiht.         (Text und Foto: Beate Franck)


++++ Rückkehr in die Heimat Böhmen ++++

Eine Frau kehrt mit 75 Jahren in ihr Geburtsland zurück, aus dem sie als kleines Kind mit ihren Eltern vertrieben wurde. Dass sie dies ohne Groll tut, sondern mit liebevoller Annäherung und Respekt, begründet die Faszination, die von Wolftraud de Concini ausgeht. Noch bis Ende August ist die Autorin und Fotografin in Pilsen als Stadtschreiberin tätig. „Es ist eine Rückkehr in ein Böhmen, das meine Heimat ist“, sagt de Concini. 1940 in einem Dorf in Nordböhmen geboren, musste sie dieses mit fünf Jahren verlassen. Seit 1964 lebt sie in Italien – der Liebe wegen. Den Weg der Vertreibung lief Wolftraud de Concini 2013 von Polen aus noch einmal in umgekehrter Richtung und veröffentlichte darüber ein Buch. Während ihres Aufenthalts in Pilsen hat sie nun intensiv und vielfältig Gelegenheit, sich mit ihrer wieder gefundenen Heimat auseinander zu setzen. „Ich merke, dass ich jeden Tag mehr über Böhmen lerne, aber auch immer weniger weiß“, hat Wolftraud de Concini  festgestellt. Als Stadtschreiberin, begleitet von Hund Zampa, versucht sie zudem „mit wachsender Begeisterung“, ein möglichst vollständiges Bild der Kulturhauptstadt zu zeichnen und dabei  auch Seiten von Pilsen zu zeigen, die die Pilsener selbst nicht kennen. Lesen Sie hier mehr von der Stadtschreiberin.  
(Text und Foto: Beate Franck)


++++ In Gemälden lebt die Seele der Maori weiter ++++

Einer der Ausstellungshöhepunkte des Kulturhauptstadtjahres in Pilsen ist seit 6. Mai für Besucher geöffnet: Mehr als 40 Gemälde von Maori-Indianern des Künstlers Gottfried Lindauer (1839-1926) sind bis zum 20. September in der Westböhmischen Galerie zu sehen. Lindauer, ein gebürtiger Pilsener und studierter Maler, war 1874 nach Neuseeland ausgewandert. „Seine Seele kehrt erstmals dorthin zurück, wo er geboren wurde, und die Seelen unserer Vorfahren, die er gemalt hat, begleiten ihn“, sagte ein Maori-Ältester der tschechischen Nachrichten-Agentur ČTK. Die Maori glauben, dass ihre Vorfahren in den Bildern weiterleben. Für die Ausstellung wurden sie nach Angaben der Kuratoren um einige Gemälde aus der Pilsener Schaffenszeit Lindauers ergänzt, darunter Porträts von Bürgern der Brauereihochburg. Lesen Sie mehr oder kommen Sie mit zur Besichtigung der Ausstellung Lindauers nach Pilsen: hier           (Quelle: Radio Prag/Foto: Medienstelle Pilsen2015)



++++ Cheb gewinnt Titel "Historische Stadt 2014" ++++

Cheb (Eger) hat den Titel „Historische Stadt 2014“ gewonnen. Der mit einer Million Kronen (36.000 Euro) dotierte Preis wurde am 16. April auf der Prager Burg verliehen. Er ist eine Auszeichnung für die vorbildliche Pflege historischer Denkmäler. Cheb stand bereits zweimal im Finale, den Titel errang es nun als 21. Stadt in der Geschichte des Wettbewerbs. Die Stadt hat 29 Millionen Kronen (über eine Million Euro) in die Renovierung der Kulturdenkmäler investiert. In Cheb wurden unter anderem die Bauarbeiten an der Burg fortgesetzt und die Besichtigungsrunde erweitert. Renoviert wurden weiter die Fassaden etlicher Häuser, die Stadtmauern und das Franziskanerkloster mit seiner Kirche (siehe Foto).
(Quelle: Radio Prag/Foto: Beate Franck)



++++ Bittlings-Kerwa in Neuberg/Podhradi ++++

Die evangelische Kirchengemeinden in Asch/Aš und Neuberg/Podhradi laden am Sonntag, 19. April zur traditionellen Bittlings-Kerwa in der Kirche Zum Guten Hirten in Neuberg ein. Pfarrerin Helga Ruess-Alberti aus Biedefeld hält um 10.30 Uhr einen zweisprachigen Gottesdienst, der vom Posaunenchor aus Bad Elster mitgestaltet wird. Danach gibt es für alle Kirchweihgäste ein gemeinsames Mittagessen im ehemaligen Pfarrhaus. Mit einem Konzert des Posaunenchors der Selber Stadtkirchengemeinde um 15 Uhr endet das Programm. Die Bittlings-Kerwa war nach der Wende von ehemaligen deutschen Bewohnern Neubergs wieder erweckt worden. Die Kirche Zum Guten Hirten gilt als historisch wertvollste im Ascher Land.   


++++ Kommunen finanzieren Bahnlinie Selb-Asch mit ++++

Ein weiterer Schritt zur Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke Selb-Asch ist getan: Die Vertreter der am Projekt beteiligten Städte Selb, Hof, Rehau, Schönwald sowie der Landkreise Hof und Wunsiedel setzten Ende Februar gemeinsam ihre Unterschriften unter den Vertrag des regionalen Finanzierungsbeitrages. Insgesamt 8,5 Millionen Euro kostet die Wiederbelebung des Schienenverkehrs zwischen Selb und Asch. Die Kommunen tragen gemeinsam einen Eigenanteil von 760.000 Euro. Auf deutscher Seite müssen noch mehrere bauliche Maßnahmen wie Brückenertüchtigungen und Schienenerneuerungen durchgeführt werden. Baubeginn soll im April sein. Auf tschechischer Seite wird mit abschließenden Maßnahmen bereits im März begonnen. Der lang ersehnte Lückenschluss zwischen den Nachbarstädten soll voraussichtlich im Dezember 2015 erfolgen. Ab dann kann man mit der Bahn von Hof bis nach Eger in weniger als einer Stunde reisen. Anfangs werden täglich etwa acht bis neun Züge fahren, später soll ein Zugverkehr im Stundentakt stattfinden.    (Quelle: Stadt Hof)


++++ Extravagante Innenarchitektur ++++

Original erhaltene Innenräume des österreichischen Architekten Adolf Loos lassen sich in Pilsen während des Kulturhauptstadt-Jahres wiederentdecken. Loos, ein gebürtiger Brünner, gilt als Wegbereiter der modernen Innenarchitektur. In Pilsen arbeitete er in den 1920er und 1930er Jahren vor allem für Familien der jüdischen Oberschicht, bei denen es als schick galt, sich von ihm die Wohnräume einrichten zu lassen. Von der ursprünglichen Ausstattung ist nur ein Teil erhalten geblieben. Mehrere Wohnungen, die Loos entwarf, können nun besichtigt werden. Lesen Sie mehr oder kommen Sie mit auf Besichtigung der Loos-Interieure nach Pilsen: hier            (Quelle: Radio Prag/Foto: Beate Franck)



++++ Startschuss für Kulturhauptstadt ++++

Die neuen Glocken der Sankt-Bartholomäus-Kathedrale haben am
17. Januar das Jahr der europäischen Kulturhauptstadt in Plzeň (Pilsen) eingeläutet. Auf dem Platz Náměstí Republiky vereinten sich vier Besucherströme, die die Pilsener Flüsse symbolisierten. Über 150 tschechische und ausländische Schauspieler, Akrobaten, Musiker und andere Künstler präsentierten dort ein hinreißendes Programm. Während der eigens komponierten „Symphonie der Glocken“ lief der Schweizer Seiltänzer David Dimitri in 60 Meter Höhe über den Marktplatz und erstieg den Turm der Kathedrale. Die in Tschechien bisher größte Videoshow beleuchtete zudem die Fassaden. Gezeigt wurden wichtige Momente aus der Geschichte der Stadt. Rund 25.000 Zuschauer verfolgten die Show im Stadtzentrum.
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(Quelle: Radio Prag/Medienstelle Pilsen2015


++++ Sonderschau der Werke von Jiří Trnka ++++

Dem tschechischen Walt Disney ist die erste Ausstellung im Jahr der europäischen Kulturhauptstadt Plzeň (Pilsen) gewidmet. Seit 17. Januar ist eine Sonderschau der Werke von Jiří Trnka (1912-1969) zu erleben. Trnka war vielseitiger Buchillustrator, Maler und Marionettenspieler. Weltweit bekannt sind seine Animationsfilme. In der Galerie seiner Geburtsstadt Pilsen sind bis zum 10. Mai Marionetten aus den 1920er und 1930er Jahren, Filmpuppen, Graphiken sowie Trnkas Buchillustrationen zu sehen. Stilisierte Fenster bieten dort und in der Galerie Jiří Trnkas auf dem Platz der Republik mittels multimedialer Installationen und audiovisueller Projektionen einen Einblick in seine unendlich reiche Schaffenswelt. Lesen Sie mehr oder kommen Sie mit zum Besuch der Ausstellung nach Pilsen: hier
(Quellen: Radio Prag, Plzeň-Turismus,Fotos: Medienstelle Pilsen2015


++++ Cheb wird Partnerstadt für Landesgartenschau ++++

Cheb (Eger) wird Partnerstadt für Bayreuth bei der Landesgartenschau 2016. Der Vertrag sei bereits unterschriftsreif, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Cheb, Pavel Hojda. 2006 hatte sich die Stadt bereits mit Marktredwitz zur grenzüberschreitenden Gartenschau verbunden. Für die Veranstaltung mit Bayreuth sei zunächst geplant, die Gegend umd das Wehr des Stausees Skalka bis zur Egerwarte zu revitalisieren, sagte Hojda.    (Quelle: Radio Prag)